Sachverständigenbüro Jörg Schlüter

Der jährliche GebäudeCheck

Feuchte erkennen. Schimmelrisiken einschätzen. Thermische Auffälligkeiten sichtbar machen. Einmal jährlich – fachkundig geprüft und nachvollziehbar dokumentiert.

Durchführung in den kalten Monaten – Thermografie inklusive
1 × jährlich regelmäßige Bestandskontrolle
Thermografie inklusive bei geeigneten Temperaturbedingungen
Dokumentierter Bericht mit Feststellungen und Empfehlungen
Vorsorge für Immobilien

Erkennen, bevor aus einer Auffälligkeit ein größerer Schaden wird

Feuchte- und Schimmelschäden entwickeln sich häufig über einen längeren Zeitraum. Erste Hinweise sind oftmals bereits vorhanden, bevor ein umfangreicher Schaden offensichtlich wird.

Der jährliche GebäudeCheck des Sachverständigenbüros Jörg Schlüter konzentriert sich deshalb gezielt auf die Bereiche Feuchtigkeit, Schimmel, thermische Auffälligkeiten und sichtbare Hinweise auf Undichtigkeiten.

Anders als eine allgemeine Gebäudebegehung wird der GebäudeCheck messtechnisch unterstützt und bewusst während der kalten Jahreszeit durchgeführt. Dadurch kann die Thermografie als fester Bestandteil in die Untersuchung einbezogen werden.

Was wird geprüft?

Vier Schwerpunkte – ein GebäudeCheck

Die Untersuchung konzentriert sich ausschließlich auf feuchte-, schimmel- und thermografierelevante Auffälligkeiten.

01

Feuchtigkeit

Zugängliche Gebäudebereiche werden auf erkennbare Feuchteerscheinungen kontrolliert. Bei verdächtigen Bereichen können orientierende Feuchtemessungen durchgeführt werden.

  • Feuchteflecken und Verfärbungen
  • Ausblühungen und auffällige Sockelbereiche
  • auffällige Wand-, Decken- und Bodenbereiche
  • orientierende Feuchtemessungen bei Verdachtsstellen
02

Schimmel und Schimmelrisiko

Sichtbare Schimmelerscheinungen und typische Risikobereiche werden gezielt betrachtet und dokumentiert.

  • sichtbarer oder vermuteter Schimmelbefall
  • Außenwandecken und Deckenanschlüsse
  • Fenster- und Laibungsbereiche
  • Keller-, Dach- und Gemeinschaftsbereiche
03

Thermografie

Wärmebilder können thermische Auffälligkeiten sichtbar machen und helfen dabei, kritische Bereiche fachlich einzugrenzen.

  • Wärmebrücken und kalte Oberflächen
  • Gebäudeecken und Außenwände
  • Fenster-, Tür- und Deckenanschlüsse
  • thermisch auffällige Gebäudebereiche
04

Sichtbare Leitungen

Frei zugängliche und offenliegende Leitungen werden im Rahmen der Begehung visuell auf erkennbare Auffälligkeiten kontrolliert.

  • sichtbare Undichtigkeiten
  • Tropf- und Feuchtespuren
  • auffällige Rohrverbindungen
  • Korrosion und sichtbare Feuchtigkeit im Umfeld
Wichtig: Der GebäudeCheck ist kein allgemeiner bautechnischer Gebäudecheck. Gegenstand der Untersuchung sind gezielt Feuchte-, Schimmel- und thermische Auffälligkeiten sowie sichtbare Hinweise auf Undichtigkeiten.
Ein wesentlicher Bestandteil

Thermografie direkt in den GebäudeCheck integriert

Der GebäudeCheck findet bewusst in den kalten Monaten statt. Nur bei geeigneten Temperaturbedingungen zwischen Innen- und Außenbereich können aussagekräftige thermografische Untersuchungen durchgeführt werden.

Mit der Wärmebildkamera lassen sich Oberflächentemperaturen und thermische Auffälligkeiten darstellen, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind.

Dies kann insbesondere bei der Beurteilung von Wärmebrücken, auffällig kalten Bauteiloberflächen und Bereichen mit möglichem Kondensations- oder Schimmelrisiko hilfreich sein.

Nicht nur ein Wärmebild. Entscheidend ist die fachliche Einordnung der thermografischen Auffälligkeit im Zusammenhang mit dem Gebäude, dem Raumklima und den übrigen Feststellungen.
Thermografische Untersuchung Temperaturunterschiede sichtbar machen

Wärmebrücken, kalte Oberflächen und auffällige Bauteilbereiche gezielt erkennen und dokumentieren.

Klare Leistungsabgrenzung

Keine prophylaktische Leckageortung

Leckagen lassen sich nicht vorsorglich ausschließen

Im Rahmen des GebäudeChecks findet daher keine prophylaktische Untersuchung verdeckt verlaufender Leitungen statt.

Kontrolliert werden ausschließlich offenliegende und frei zugängliche Leitungen sowie deren unmittelbares Umfeld auf sichtbare Undichtigkeiten, Feuchtespuren, Korrosion oder andere erkennbare Auffälligkeiten.

Werden im Rahmen des GebäudeChecks erhöhte Feuchtigkeit, eine sichtbare Undichtigkeit oder andere konkrete Hinweise auf einen möglichen Leitungswasserschaden festgestellt, kann anschließend eine gesonderte Leckageortung empfohlen werden.

Untersuchungsbereiche

Wo wird kontrolliert?

Gegenstand des GebäudeChecks sind die zum Zeitpunkt der Begehung zugänglichen und für die Untersuchung relevanten Gebäudebereiche.

Keller und Nebenräume

Kontrolle auf Feuchteerscheinungen, Ausblühungen, Verfärbungen, Schimmelverdacht, auffällige Wand- und Bodenanschlüsse sowie sichtbare Leitungen.

Treppenhäuser und Gemeinschaftsflächen

Sichtkontrolle auf Feuchte-, Schimmel- und Kondensationserscheinungen sowie thermisch auffällige Bereiche.

Dachboden und Dachgeschoss

Soweit zugänglich, Kontrolle auf Feuchtespuren, Verfärbungen, Kondensat und erkennbare Schimmelauffälligkeiten.

Weitere auffällige Bereiche

Untersuchung von sichtbaren oder thermisch auffälligen Bereichen, soweit diese zugänglich und Bestandteil des vereinbarten GebäudeChecks sind.

So funktioniert es

Der GebäudeCheck in vier Schritten

01

Terminplanung

Der jährliche Termin wird für die kalte Jahreszeit geplant.

02

Gebäudebegehung

Die zugänglichen relevanten Bereiche werden systematisch kontrolliert.

03

Messung & Thermografie

Auffällige Bereiche werden messtechnisch und thermografisch untersucht.

04

Dokumentation

Sie erhalten einen strukturierten Bericht mit Bewertung und Empfehlungen.

GebäudeCheck – Ergebnisübersicht
Kellerbereich Beobachten
Thermografie Außenwand Auffälligkeit
Sichtbare Leitungen Unauffällig
Schimmelauffälligkeit Prüfung empfohlen
Fotodokumentation enthalten
Nachvollziehbar dokumentiert

Sie erhalten einen schriftlichen GebäudeCheck-Bericht

Die Untersuchung endet nicht mit der Begehung. Die relevanten Feststellungen werden nachvollziehbar dokumentiert.

  • Objekt- und Untersuchungsdaten
  • Dokumentation der kontrollierten Bereiche
  • ausgewählte Thermogramme und Realbilder
  • relevante Messwerte
  • Fotodokumentation auffälliger Bereiche
  • fachliche Kurzbewertung
  • konkrete Handlungsempfehlungen

Sehen Sie anhand unseres Musterberichts, wie die Ergebnisse eines GebäudeChecks strukturiert, nachvollziehbar und aussagekräftig dokumentiert werden.

Schnell erfassbar

Klare Bewertung durch ein Ampelsystem

Eigentümer und Hausverwaltungen erkennen auf einen Blick, bei welchen Feststellungen Handlungsbedarf besteht.

Grün

Im untersuchten Bereich keine relevante Auffälligkeit.

Gelb

Auffälligkeit beobachten und bei der nächsten Kontrolle erneut bewerten.

Orange

Weitergehende Untersuchung oder Ursachenklärung empfohlen.

Rot

Deutliche Auffälligkeit beziehungsweise kurzfristiger Handlungsbedarf.

Der besondere Mehrwert

Aus der jährlichen Kontrolle entsteht eine Gebäudehistorie

1

Erstes Jahr

Der aktuelle Zustand wird aufgenommen, gemessen, thermografisch untersucht und dokumentiert.

2+

Folgejahre

Frühere Feststellungen können mit dem aktuellen Zustand verglichen und Veränderungen nachvollziehbar dokumentiert werden.

Besonders wertvoll für Hausverwaltungen: Wiederkehrende oder sich verändernde Feuchte- und Thermografieauffälligkeiten werden über mehrere Jahre nachvollziehbar. Dadurch entsteht eine fortlaufende Dokumentation des Gebäudes.
Für wen ist der GebäudeCheck gedacht?

Regelmäßige Kontrolle für verantwortungsbewusste Immobilieneigentümer

Private Hauseigentümer Mehrfamilienhäuser Wohnungseigentümergemeinschaften Hausverwaltungen Gewerbliche Immobilien
Transparente Leistung

Was der GebäudeCheck nicht ersetzt

Der GebäudeCheck ist eine visuelle und messtechnisch unterstützte Untersuchung der zugänglichen Gebäudebereiche auf erkennbare Feuchte-, Schimmel- und thermische Auffälligkeiten.

Er ersetzt insbesondere keine vollständige bautechnische Gebäudebegutachtung, keine Untersuchung der Verkehrssicherheit, keine Prüfung technischer Anlagen und keine umfassende Ursachenanalyse bereits vorhandener Schäden.

Ebenfalls nicht enthalten sind Bauteilöffnungen, prophylaktische Leckageortungen, Druckprüfungen, Rohrkamerauntersuchungen, Endoskopien, Laboruntersuchungen, Schimmelproben oder Langzeit-Raumklimamessungen.

Werden beim GebäudeCheck Auffälligkeiten festgestellt, können notwendige weitergehende Untersuchungen separat empfohlen und beauftragt werden.

Häufige Fragen

Fragen zum GebäudeCheck

Warum wird der GebäudeCheck nur in den kalten Monaten durchgeführt?

Die Thermografie ist ein fester Bestandteil des GebäudeChecks. Für aussagekräftige thermografische Untersuchungen muss eine ausreichende Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außenbereich vorhanden sein. Die tatsächliche Durchführung hängt daher von den jeweiligen Witterungsbedingungen ab.

Ist die Thermografie im GebäudeCheck enthalten?

Ja. Die Thermografie gehört zum regulären Leistungsumfang des GebäudeChecks, sofern am Untersuchungstag geeignete Temperatur- und Witterungsbedingungen vorliegen.

Werden verdeckte Wasserleitungen auf Leckagen geprüft?

Nein. Eine prophylaktische Leckageortung ist nicht Bestandteil des GebäudeChecks. Frei zugängliche und offenliegende Leitungen werden lediglich visuell auf sichtbare Undichtigkeiten, Korrosion oder Feuchtespuren kontrolliert.

Was geschieht, wenn Feuchtigkeit festgestellt wird?

Die Auffälligkeit wird dokumentiert und bewertet. Ist eine weitergehende Ursachenklärung erforderlich, wird eine entsprechende zusätzliche Untersuchung empfohlen. Dies kann beispielsweise eine detaillierte Feuchteuntersuchung oder bei konkretem Verdacht eine Leckageortung sein.

Erhalte ich einen Bericht?

Ja. Nach dem GebäudeCheck erhalten Sie eine strukturierte Dokumentation der relevanten Feststellungen einschließlich ausgewählter Bilder, Messwerte, Bewertungen und Handlungsempfehlungen.

Warum sollte der GebäudeCheck jedes Jahr wiederholt werden?

Erst die regelmäßige Wiederholung ermöglicht einen nachvollziehbaren Vergleich. Auffälligkeiten können erneut kontrolliert und Veränderungen gegenüber dem Vorjahr dokumentiert werden.

Termine für die kalte Jahreszeit

Jetzt jährlichen GebäudeCheck einplanen

Insbesondere Hausverwaltungen und Eigentümer mehrerer Immobilien sollten die Termine frühzeitig für die kalte Jahreszeit einplanen, da die thermografische Untersuchung geeignete Temperaturbedingungen voraussetzt.

Hinweis zum Leistungsumfang: Der GebäudeCheck stellt eine stichtagsbezogene visuelle und messtechnisch unterstützte Untersuchung der zugänglichen Gebäudebereiche dar. Nicht zugängliche, verdeckte oder nicht erkennbare Schäden können im Rahmen des GebäudeChecks nicht ausgeschlossen werden. Eine weitergehende Ursachen- oder Schadensuntersuchung erfolgt nur nach gesonderter Beauftragung.
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